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Drei auswärtige Reaktionen auf die Abschaffung der Volkswahl der PfarrerInnen in der reformierten Kirche Luzern:

"Heute in den ref-News die traurige Nachricht über die Geschichtsvergessenheit der ref. Kirchen. Für die Pfarrerwahl sind unsere Vorfahren noch Risiken eingegangen. Wir verschleudern diese demokratische Errungenschaft − ganz gegen die landläufige Meinung, dass das Volk immer Recht hat"
(10.12.18; Andreas Gund, Pfarrer und Supervisor, Thun).

"... immerhin habt ihr mehr als einen Drittel Zustimmung bekommen. Aber die Kirchenvorstände haben nun alle Macht an sich gerissen − das geht kurzfristig − aber mittel- und langfristig haben sie sich die ganze Aufgabe aufgehalst und das kann ja nicht gut gehen"
(9.12.18; Felix Marti, Pfarrer und Supervisor, Bichelsee).

"Ich finde die 35% Nein in der Tat ein Achtungserfolg. Es war äusserst schwierig, diese Abstimmung gegen die Hausmacht zu gewinnen. Der Kampf ist auch nicht vergebens. Pfarrerinnen und Pfarrern stehen (noch mehr als zuvor) in der Pflicht, Beruf und Amt zu erklären. Es bleibt aber ein mulmiges Gefühl. Wenn die Institution damit beginnt, sich selber zu sãkularisieren, sägt sie am Ast, auf dem sie sitzt"
(10. Dezember 2019; Prof. Ralph Kunz, theologische Fakultät der Universität Zürich).



Medienmitteilung vom 9.12.18


Wenn Sie etwas zur Wahl Ihrer Pfarrerin/ Ihres Pfarrers sagen wollen...
- dann sagen Sie: NEIN! zum kirchlichen Personalgesetz"




Pfarrerinnen und Pfarrer müssen das Evangelium frei verkünden können; auch die prophetisch-kritische Stimme des Evangeliums. Davon lebt jede Kirchgemeinde. -
"Die Volkswahl von Kirchenvorstand und Pfarrperson versetzt diese in jene unabhängige Stellung, die von der Verkündigungsfreiheit verlangt wird"

(Institut für Religionsrecht Freiburg auf eine Anfrage des Synodalrates der reformierten Kirche Luzern, 2009; S 167f).
(Institut für Religionsrecht Freiburg auf eine Anfrage des Synodalrates der reformierten Kirche Luzern, 2009; S 169f).

Download:
Flyer Contra Personalgesetz


"Komitee-Pro-Volkswahl - Nein-zum-Personalgesetz" auf facebook.com


Bitte unterstützen Sie den Abstimmungskampf mit einer Spende auf Konto:

UBS Privatkonto CHF, Referendum
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Kontonummer 410497.41K
Clearingnummer 0248
BIC UBSWCHZH80A
UBS-Postkontonummer 80-2-2
Lautend auf Verena Magdalena Marti

Die auf das Konto der Teilkirchgemeinde Kriens überwiesenen Spenden für das Referendumskomitee werden auf dieses Konto umgeleitet.